Rote Post #95

Posted: August 6th, 2026 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #95

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Genosse Madvi Hidma

Der Genosse Madvi Hidma, ein Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) und Sekretär des Dandakaranya-Sonderzonenkomitees, wurde zusammen mit Genossin Raje und einigen anderen am 15. November 2025 in Vijayawada unbewaffnet gefangen genommen und anschließend von der Reaktion ermordet.

Im Nachgang wurde eine Lügengeschichte über ein angebliches Gefecht verbreitet, in welchem der Genosse angeblich gefallen sei. Solche „Fake-Encounter“ sind ein übliches Mittel dessen sich die Reaktion bedient um ihre Mordtaten zu verschleiern.

Genosse Hidma und seine Genossin Raje begaben sich zusammen mit einigen anderen zur Behandlung nach Vijayawada. Während ihrer Behandlung gelangten aufgrund eines Verrats eindeutige Informationen an die Polizei. Am 15. November versuchte die Sonderermittlungsabteilung (SIB) von Andhra Pradesh im Auftrag des Innenministeriums, sie festzunehmen und zur Kapitulation zu zwingen. Sie scheiterten jedoch beim Versuch ihren Willen zu brechen und die Kapitulation zu erzwingen. Darum wurden die beiden extralegal hingerichtet. Sämtliche Behauptungen, es habe ein Gefecht in den Wäldern von Maredumilli gegeben, Waffen seien gefunden und sechs Menschen getötet worden, sind glatte Lügen, wie die KPI (Maoistisch) nachdrücklich erklärte.

Der Genosse Hidma wurde 1974 in einer armen Bauernfamilie im Dorf Puvwarti im Distrikt Sukma des Bundesstaates Chhattisgarh geboren. Als Kind besuchte er die Schule bis zur 5. Klasse in seinem Dorf. Mit dem Wachstum der Bewegung in seiner Region trat er der Partei bei. Im Dezember 1997 wurde er zum Vollzeitmitglied. Später arbeitete er in der Waffenproduktion in Dandakaranya. 2001 wurde er Mitglied des (Bundes-) Staatskomitees und ging nach Süd-Bastar. 2002 wurde er Kommandeur einer lokalen Einsatzgruppe. 2005 wurde er Mitglied des Divisionskomitees. Später diente er als Kompaniechef der 2. Kompanie. Von 2006 bis 2009 war er Kompaniechef und Sekretär der 3. Kompanie. Seit der Aufstellung des ersten Bataillons im Jahr 2009 führte er dieses. 2011 wurde er zum Sekretär des Bataillonskomitees gewählt. Im selben Jahr wurde er auch Mitglied des Sonderzonenkomitees Dandakaranya. 2020 wurde er Mitglied des Sekretariats. Im August 2024 wurde er zum Sekretär des Sonderzonenkomitees und zum Mitglied des Zentralkomitees der Partei befördert.

Genosse Hidma entwickelte sich von Anfang an durch die Arbeit unter dem Volk und indem er von ihm lernte. Er genoss das Vertrauen des Volkes und der Kader. Während der Bewegung verfasste er zahlreiche Rundschreiben und Broschüren und arbeitete an der Kaderbildung.

Er betrieb Spezialstudien im militärischen Bereich und erzielte dabei beachtliche Erfolge. Er entwarf Pläne für viele Militäroperationen und führte diese erfolgreich durch. Unter seiner Führung eroberte die Partei hunderte von Waffen der feindlichen Streitkräfte und rüstete die VBGA aus. Nachdem das Bataillon unter der Führung von Genosse Hidma die feindliche Macht umfangreich geschlagen hatte, wurden im südlichen Teilgebiet Organe der Volksmacht gebildet.

Am Donnerstag, dem 20. November, marschierten Tausende von Bauern mit den Leichnahmen von Genosse Madvi Hidma und und seiner Genossin Raje zum Bestattungsort, wo ihre Leichen in ihrem Heimatdorf Puvarti im Distrikt Sukma von Chhattisgarh eingeäschert wurden. Am 3. Februar und am 13. Februar 2026 fand in seinem Dorf weitere Gedenkfeiern für den Genossen statt, an der Familien und Dorfbewohner gemäß den Traditionen der Adivasi teilnahmen.

Der Name des Genossen Hidma ist weiterhin in Aktionen, öffentlichen Versammlungen und verschiedenen Veranstaltungen in vielen Teilen Indiens und auch weltweit präsent.


 

„Der schlimmste Feind“: Der Verräter „Sonu“ und seine Clique

Die USA-Imperialisten und die indische Reaktion verfolgen einen langfristigen Plan. Sie wissen, dass sie der Kommunistischen Partei nur dann schwere Schläge versetzen können, wenn es ihnen gelingt, sie zu infiltrieren und Kollaborateure in ihren Reihen zu gewinnen. Um zu spalten, um die Revolution entscheidend zu schwächen, greift die Reaktion aktiv in das interne Leben der Partei ein. Wichtige Führer werden ermordet oder inhaftiert, bekannte Rechte werden am Leben gelassen werden. Genosse Basavaraj, gab am 21. Mai 2025 sein Leben für die Fortsetzung des Volkskrieges bis zum Sieg, während „Sonu”, die Kapitulation predigte und noch lebt. Das ist kein Zufall.

Der Renegat „Sonu“ war ein Vertreter der Tendenz zur Versöhnung, zur Kapitulation, zum einseitigen Denken und zur Todesangst. Die politische Grundlage von „Sonu’s“ Revisionismus ist die Leugnung des halbfeudalen Charakters der indischen Gesellschaft und die Behauptung, dass sich der Hauptwiderspruch in den Widerspruch zwischen Proletariat und Bourgeoisie verwandelt habe. Auf diese Art und Weise versuchte dieser Verräter die neudemokratische Revolution und den Volkskrieg zu liquidieren.

Mitte September 2025 wurde von „Sonu“, einem ehemaligen Mitglied des Politbüros der KPI (Maoistisch), unter dem Namen „Abhay“ eine Erklärung verbreitet, in der es hieß, die Partei hätte „beschlossen, die Waffen niederzulegen“. „Sonu“ log, dies sei eine Fortsetzung der Bemühungen des Genossen Generalsekretärs Basavaraj. Bereits Ende 2024 begann „Sonu“, die Übergabe seiner Lebensgefährtin und mehrerer anderer Personen an die Polizei in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Maharashtra, Devendra Fadnavis, zu planen. Das Zentralkomitee und das Politbüro der Partei, sowie das Sonderzonenkomitee von Dandakaranya lehnten die Erklärung „Sonu’s“ aufs Schärfste ab und verurteilen sie.

Am 14. Oktober 2025, so eine Erklärung des ZK’s der Partei, haben dann insgesamt 61 Personen, darunter das „Politbüromitglied Sonu, Mitglied des Sonderzonenkomitees von Dandakaranya Vivek, stellvertretendes Mitglied des Sonderzonenkomitees von Dandakaranya Deep, zehn Mitglieder des Regionalkomitees der Partei, Parteimitglieder und Mitglieder der VBGA (Volksbefreiungsguerillaarmee) sich in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Maharashtra, Devendra Fadnavis, der Polizei in Gadchiroli ergeben und sind in das zivile Leben zurückgekehrt sind. Sie haben 50 Gewehre, die unserer Partei und dem revolutionären Volk gehörten, dem Feind übergeben. Diese Kapitulation ist Verrat an der Revolution, eine Schande für die Partei und konterrevolutionär.“

„Sonu“ war feige, handelte aus Angst vor dem Tod und war nicht bereit, diese Realität ehrlich anzuerkennen. Er verbarg seine Schwächen und versuchte der Partei die Schuld für sein Kapitulantentum zuzuschreiben. Er verstieß gegen die innerparteiliche Ordnung, den demokratischen Zentralismus und hat die organisatorische Disziplin und Ordnung gebrochen. Er hat eine Verschwörung zur Spaltung der Partei vorbereitet, hat Parteimitglieder und PLGA-Mitglieder, die der politisch-militärischen Linie der Partei treu waren, systematisch ausgegrenzt, anarchistische Handlungen, die die Partei herab würdigten.

„Sonu“ stand längere Zeit in Kontakt mit Devendra Fadnavis und auch mit hochrangigen Polizeibeamten. Die Aufrechterhaltung solcher Beziehungen zum Feind sind Verrat und „Sonu“ ein Kollaborateur oder Agent.

„Sonu – der den revolutionären Geist verloren und die Revolution verraten hat, ist eine Schande für die Partei, ein Konterrevolutionär – und Vivek, Mitglied des Sonderzonenkomitees von Dandakaranya, Deep, stellvertretendes Mitglied des Sonderzonenkomitees von Dandakaranya, und die zehn regionalen Parteikomiteemitglieder, die sich mit ihm dem Feind ergeben haben, werden aus der Partei ausgeschlossen. Wir rufen das revolutionäre Volk auf, diesen Verrätern, die die Revolution verraten haben, eine angemessene Strafe zuzufügen.“

KPI (Maoistisch)


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