Rote Post #42

Posted: Oktober 10th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #42

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NORDRHEIN-WESTFALEN

 

Essen 51 – Die Lösung des Wohnungsproblems in Essen?

Seit Jahren lässt sich ein Trend erkennen, dass in der BRD immer mehr Menschen in die großen Städte ziehen, ländliche Regionen vor allem im Osten der Republik haben mit Überalterung zu kämpfen, da die Jungen in die Städte ziehen. So auch in Essen. Seit 2011 steigt die Einwohnerzahl kontinuierlich wieder an, Grund sind nicht steigende Geburtenraten, sondern Zuzüge aus anderen Städten und vor allem durch Menschen, die vor den imperialistischen Kriegen in den unterdrückten Nationen fliehen. Read the rest of this entry »


Rote Post #41

Posted: August 9th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #41

 

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BERLIN

Karls Erdbeerhof: Ausbeutung in der Erdbeere

Im Juni beginnt die Saison für den Erdbeerverkauf, diese dauert normalerweise ungefähr zwei Monate. Pünktlich dazu sprießen in Berlin, und auch in anderen Städten, knallrote Erdbeerbutzen aus dem Boden. Diese gehören zu „Karls Erdbeerhof“, dem Erdbeer-Imperium von Robert Dahl, seiner Schwester Ulrike und weiteren Familienmitgliedern. Karls Erdbeeren gibt es nur an diesen Ständen zu kaufen. Doch das allein reicht natürlich nicht aus, um im Jahr 2017 geschätzt 44 Millionen Euro Umsatz zu machen: Sieben Hofladen-Standorte mit eigener Manufaktur, fünf davon inmitten eines Erdbeer-Freizeitparks, über 15.000 Erdbeer-Artikel im Angebot und rund 2800 Beschäftigte im Jahr, Saisonarbeiter eingeschlossen. Und wie nicht anders erwartet, die Ausbeutung von saisonalen Verkäufern und Erntehelfern. Zusammen mit einer Werbeagentur hat sich Karls ein angestrebtes Image zurechtgelegt: „familiär, authentisch, kreativ, natürlich, großzügig, augenzwinkernd & liebevoll“. Wie sich Karls dabei schlägt, diese Dinge zu repräsentieren, wollen wir einmal untersuchen.

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Rote Post #40

Posted: Juli 16th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #40

 

 

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BREMEN

 

Stimmen gegen die Ausgangssperre

Wir veröffentlichen in dieser Ausgabe einen Leserbrief, der uns von einem Verkäufer der Roten Post zugeschickt wurde. Der Genosse schildert in seinem Brief seine Erfahrungen, die er beim Verkauf der RoPo in den Arbeitervierteln von Bremerhaven in den letzten Wochen gemacht hat und teilt so wichtige Berichte, die einen guten Eindruck über die Stimmung verschaffen, die unter den Leuten in der ärmsten Stadt der BRD herrscht. Read the rest of this entry »


Rote Post #39

Posted: Juni 18th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #39

 

 

 

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HAMBURG

MÜLL-SHERIFFS:

Die Stadtreinigung als Exekutive

 


Wir haben in den letzten Monaten schon öfter über die Ausweitung des Ausnahmezustandes geschrieben. Die Polizei erhält mehr und mehr Befugnisse und Rechte, um die Maßnahmen, die mit dem Infektionsschutz gerechtfertigt werden, besonders in den Arbeitervierteln, mit Gewalt oder hohen Geldstrafen durchzusetzen. Nicht nur die DB-Sicherheit, die Hochbahnwache oder das Ordnungsamt spielen sich neuerdings als Hilfsbullen unseren den Vierteln auf, auch die neuen sogenannten „Waste-Watcher“, die im Mai 2018 gegründet wurden, gehören nun zum erweiterten Arm der Exekutive.

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Rote Post #38

Posted: Mai 8th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #38

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BREMEN

Zu wenig Geld für so viel Arbeitskraft:

Lloyd-Werft & Co. – Die Entlassungen kommen

Die Meldungen mehren sich: Stellenabbau hier, Stellenabbau dort. An unterschiedlichen Orten der Produktion und „Dienstleistung“ wird in Bremen die Kündigung von Arbeitern vorbereitet. Gleichzeitig wird seit Beginn der Krise hauptsächlich in den „Dienstleistungsberufen“ das Arbeitspensum enorm erhöht. Unsere Schuld? Nein? Corona seine Schuld? Kaum. Ein guter Geschäftsmann, sagen die Kapitalisten, muss wissen, wann und wo er sparen muss. Jetzt ist der Zeitpunkt wieder gekommen, wo es viel mehr zu kaufen und zu bezahlen gibt, als gekauft und bezahlt werden kann: Eine Überproduktionskrise. Wer die Schäden davon für sein Unternehmen gering halten will, muss hier und jetzt sparen. Also die „überflüssigen“ Arbeiter nicht mehr arbeiten lassen und dem Rest sagen, er soll höhere Leistung und mehr Arbeit verrichten.

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Rote Post #37

Posted: April 12th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #37

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HAMBURG

 

Auspressung leicht gemacht – Corona im Supermarkt

Zwischen halb sechs und zehn vor trudelt die Frühschicht ein. Wir versammeln uns im Pausenraum. Der Filialleiter trägt vorbildlich eine Maske, der Rest scheißt drauf. Es gibt eine Ansage zu Corona. Wir dürfen jetzt nur noch alleine Pause machen. Wenn zwei gleichzeitig Pause machen, dann in unterschiedlichen Räumen. Eine Kollegin fragt sarkastisch: „Aber arbeiten dürfen wir schon noch zusammen?“ Das klingt sehr hygienisch; nebenbei wird uns die einzige Möglichkeit genommen, uns untereinander auszutauschen auf der Arbeit und mal ein längeres zusammenhängendes Gespräch zu führen. Read the rest of this entry »


Rote Post #36

Posted: März 5th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #36

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NORDRHEIN-WESTFALEN

 

Krankenhausschliessung inmitten der Pandemie

Zum Jahreswechsel hat das St. Vincenz Krankenhaus in Essen-Stoppenberg seinen Betrieb eingestellt. Einige Monate vorher ist das Marienhospital in Altenessen geschlossen worden. Jetzt gibt es im Essener Norden nur noch ein Krankenhaus, das Philippusstift in Borbeck. Anstelle dass wie zuvor drei Krankenhäuser für die Versorgung der um die 200.000 Einwohner in den nördlichen Bezirken IV, V und VI bereitstehen, gibt es jetzt nur noch das eine. Read the rest of this entry »


Rote Post #35

Posted: Februar 10th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #35

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HAMBURG

 

Bismarck und sein Denkmal

 

Aktuell wird in Hamburg das Bismarckdenkmal restauriert. Daran entbrannte ein Streit darüber, ob man denn noch so ein militaristisches und heroisches Denkmal für einen Politiker wie Bismarck haben wolle. In dieser Debatte werden zwei Dinge verhandelt: Einerseits die Bewertung der historischen Figur Bismarck, andererseits das aktuelle Selbstverständnis deutscher Chauvinisten.

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Rote Post #34

Posted: Januar 19th, 2021 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #34

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FRAUEN

IHR AUSNAHMEZUSTAND BEDEUTET GEWALT GEGEN UNS

Wie jedes Jahr findet am 25. November der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Die Rote Post hat schon öfters über Gewalt gegen Frauen und auch über den 25. November geschrieben. Aber dieses Jahr ist es noch dringender als zuvor, darüber zu schreiben, was den Frauen widerfährt, denn mit der sogenannten „Coronakrise” hat die Gewalt gegen uns ein neues Ausmaß gefunden. Read the rest of this entry »


Rote Post #33

Posted: Dezember 9th, 2020 | Author: | Filed under: Rote Post | Kommentare deaktiviert für Rote Post #33

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BREMEN

SCHIKANEN GEGEN GEFLÜCHTETE MÜTTER

Aktuell befinden sich einige afrikanische Mütter in Auseinandersetzung mit dem Bremer Standesamt, da sich dieses weigert, trotz vorliegenden notwendigen Dokumenten, insbesondere der Vaterschaftsanerkennung, Geburtsurkunden für ihre in Deutschland zur Welt gekommenen Kinder auszustellen. Viele der Väter besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Hat ein Elternteil diese, kann das Kind sie auch erhalten, was wiederum in diesem Fall den Aufenthaltsstatus der Mutter verbessert, d.h. die Chancen auf ein Bleiberecht erhöht. Die Mütter werden allerdings unter einen Generalverdacht gestellt, in ihrer Heimat mit anderen Männern verheiratet zu sein und einen falschen Vater anzugeben. Deshalb wird die rechtmäßige Vaterschaftsanerkennung des Vaters angezweifelt bzw. dann ignoriert und die Geburtsurkunde nicht ausgestellt. Ohne diese haben die meisten Mütter und Kinder keine Aussicht auf eine Aufenthaltsgenehmigung. Der Status der Mütter ist „Duldung“, die „vorübergehende Aussetzung der Abschiebung“ für „Personen, die verpflichtet sind, das Bundesgebiet zu verlassen, aber dies aus tatsächlichen, rechtlichen, dringenden humanitären oder persönlichen Gründen nicht können”. Folglich will der deutsche Staat sie früher oder später abschieben. Deshalb ist die Geburtsurkunde für Mutter und Kind die einzige Aussicht auf ein dauerhaftes Leben in Deutschland. Wir haben uns zu diesem Thema mit einer nigerianischen Mutter, die seit kurzem in Deutschland lebt und von dem Thema betroffen ist, unterhalten. Read the rest of this entry »